Nordtour Deutschland

Ein Nordtrip – vom Edersee bis Hamburg –

Endziel St-Peter-Ording

 

Es sind Herbstferien in Bayern – Und es ist Anfang November. Der ideale Zeitpunkt um in den Süden zu fahren und die letzten Sonnenstrahlen zu genießen. Aber die Wettervorhersage macht uns einen Strich durch die Rechnung.

Genau für die Toskana, wo uns die Route hin führen sollten, genau dort sind sinnflutartige Unwetter vorher gesagt. Also machen wir ab Abfahrtstag schnell einen neuen Routenplan.

Wir fahren Richtung NORDEN!

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Erster Stopp

Edersee, oder auch Ederstausee genannt, liegt in Hessen. Dort fuhren wir direkt den Stellplatz an um von dort aus alles zu erkunden.

D- 34513 Waldeck, Wohnmobilpark Edersee ALM

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Bedingt durch den Bau der Sperrmauer mussten die drei im Edertal liegenden Dörfer Asel, Berich und Bringhausen verlegt werden. Bei Niedrigwasser kann man das Edersee Atlantis besichtigen. Und genau das war unser Plan. Link Edersee Atlantis

Link zum Edersee Atlantis VIDEO auf Youtube – MUST SEE!

Die Lostplaces haben uns wieder einmal fasziniert. Und die Spaziergänge am Seegrund waren ausgiebig.

 

So das wir unseren letzten Ausflug nochmals über die Staumauer der Edertalsperre machten, bevor wir weiter fuhren.

Nächster Stopp

Bad Salzfulen

D- 32105 Bad Salzuflen, Wohnmobilpark Flachsheide

Ich als Asthmatiker besuche sehr gerne Heilbäder, dadurch sind wir bei unserer Recherche nach Bad Salzuflen gekommen. Die Stadt ist ein Thermal-Heilbad im westfälischen Kreis Lippe. Seit 2013 ist die Stadt als Kneipp-Kurort zertifiziert, seit 2015 als „allergikerfreundliche Kommune“. Also genau mein Schwerpunkt – nix wie hin.

Die Stadt hat wirklich einen unvergleichlichen Charm mit ihren Fach- und Kurhäusern. Im weitläufigem Kurpark lässt sich schon schlendern.

Ein absolutes Highlight für mich ist das Gradierwerke mit einer Länge von etwa 300 m. Die Gradierwerke werden heute nur noch zu Kurzwecken betrieben. Durch die über Schwarzdornbündeln herabrieselnde Sole wird die Luft in der Nähe des Gradierwerks mit Salz angereichert, die Wassertröpfchen binden Partikel in der Luft. Das Einatmen salzhaltiger Luft befeuchtet die Atemwege und beeinflusst die Wandungen der Atemorgane positiv. Außerdem besitzen die feinen Salzkristalle eine sekretlösende Wirkung, die die Atemwege intensiv von Bakterien reinigen und die Schleimhäute abschwellen lassen. Ein absolutes Muss für Asthamtiker – Luft wie am Meer.

Den Abend haben wir in der Vitasol Therme ausklingen lassen.

Weiter geht’s an die Nordsee

Nächster Stopp

D- 27568 Bremerhaven, Reisemobil Parkplatz an der Doppelschleuse

Bevor wir den Stellplatz angefahren haben, war ein kurzer Kulturstopp angesagt. Das Marine Museum  in Wilhelmshaven.

 

Besonders hatten es uns die Museumsschiffe im Freigelände angetan. Die Möglichkeit die Schiffe zu Besichtigen mit Rundgang über und durch die Decks, vorbei an Waffensystemen, Arbeitsplätzen und Unterkunftsbereichen. Hautnah die Atmosphäre, in der die ehemals 334 Besatzungsangehörigen lebten und arbeiteten. Videoinstallationen bringen das Bordleben nahe.

Ein wirklich spannender Aufenthalt für jedes Alter.

Nach der Übernachtung am Reisemobil Parkplatz an der Doppelschleuse machten wir noch eine Stadtrunde durch Bremerhaven.

Leider ließ das Wetter etwas zu wünschen übrig und wir wollten mal einen Tag „alle 5 gerade sein lassen“ und Schiffe schauen. Im Netz stießen wir auf unseren

nächsten Stopp

D-27472 Stellplatz am Fährhafen Cuxhaven – „Die Platte“

In Cuxhaven haben wir erstmal die Seele baumeln lassen. Am Deich Gassi gehen und Schiffe schauen bei Ihrer Einfahrt in die Elbe. Von hier aus sollte es erstmal wieder weiter gehen.

Wir sind mit der Fähre Wischhafen/Glückstadt über die Elbe um unser nächstes Highlight zu erreichen.

Die Seehundstation Friedrichskoog. 

Was für wunderschöne Tieren. Die Kinder (wir Erwachsenen natürlich auch) waren von den Seehunden total begeistert. Traurig, dass durch den schlechten Umgang des Menschen mit der Natur die Auffangstation teilweise sogar überfüllt ist.

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Wir konnten bei der Fütterung der Kegelrobben und Seehunden zuschauen und bekamen sehr viele Infos zu den faszinierenden Tieren. Ich möchte auch erwähnen das ich euch bitte möchte keine Fahrten zu den Seehundbänken zu machen und Jungtieren nicht zu Nahe zu kommen.

Ein wirklich gelungener Tag – die Seehundstation ist nicht nur mit Kindern ein Besuch wert.

Jetzt wollten wir uns einen gemütlichen Strandtag machen:

Nächster STOPP

Wo sollte das besser gehen als in St. – Peter – Ording

Leider hatten alle Stellplätze bzw Campingplätze bereits geschlossen, immerhin war ja schon November. Der noch einzige offene Campingplatz wollte für eine Übernachtung mit Wohnmobil, mehr war übrigens nicht möglich, da ausgebucht, 50 Euro. Da übernachten wir auf einem Parkplatz – immerhin sind wir autark.

Nach einem wunderschönen Tag am Strand mit Drachensteigen, einem Bummel durch den Ort mit dem obligatorischen Fischbrötchen ging es durch die Dünen zurück zum Pössl.

Den Tag kann man in St-Peter-Ording nirgends besser ausklingen lassen als in der Dünentherme

Eine Therme für die ganze Familie. Die Rutschen sind erste Sahne von Wildwasser bis freier Fall ist für jeden etwas dabei. Ein wunderschöner Abschluss des Tages.

So langsam müssen wir wieder Richtung Heimat fahren, immerhin sind die Herbstferien in Bayern nur eine Woche.

Nächster Stopp

D – 20095 Hamburg, Stellplatz am Fischmarkt

Hamburg, die Stadt die mehr Brücken besitzt als Venedig und Amsterdam zusammen, ist für uns der ideale letzte Stopp unseres Urlaubs. In Hamburg ist alles möglich und für jedes Alter.

 

Wir haben uns für die große Hafenrundfahrt entschieden. Vom Wasser aus kann man Hamburg und die großen Containerschiffe am besten sehen. Immer wieder schön ist auch die Speicherstadt. Ein Bummel durch die Straßen lässt einen völlig die Zeit vergessen.

Als Geheimtipp der Mädels zählt das Jumphouse Hamburg-Stellingen. Da konnten die Kinder nochmal alles geben, bevor wir uns auf die Heimreise machten.

Und nach Hamburg geht’s wieder zurück in das schöne Würzburg…. unsere Reise ist zu Ende.

Es hat sich gezeigt, dass die richtige Entscheidung war, nicht nach Italien zu fahren. In der Toskana waren die Regenfälle und Schlammlawinen so schwer, das Menschen ums Leben kamen.

Deutschland ist doch auch wunderschön – warum immer in die Ferne schweifen 🙂

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